Freitag, Dezember 02, 2005

zbV


z.b.V.

manchmal glaube ich, dass es Menschen gibt, die mit der Aufschrift „Trottel vom Dienst“ auf dem Rücken bereits geboren werden!
Ich muss wohl einer davon sein!!!
Denn, wenn es irgendwo brennt, oder mal wieder Not am Mann ist, schreit plötzlich alle Welt meinen Namen! Selbst Leute, die mir die ganze Zeit aus dem Weg gehen, für die ich sonst nur Susis Bruder bin, der irgendwie geduldet nur dazu gehört, rufen mich an, wenn irgendwo der Schuh drückt!
Na ja, ich helfe ja auch irgendwie gern und es macht mir Spaß, wenn ich wieder etwas geschafft habe, was Alle für unmöglich hielten!
Gestern bat mich eine Kollegin für sie einen Fahrauftrag zu erledigen.
Es ging darum einen Patienten, den man am Morgen versehentlich entlassen hatte, wieder in die Onkologie einzuliefern!
Und dafür hatte ich genau eine halbe Stunde Zeit! Als ob das noch nicht genug wäre!
Der Mann hatte einfach mal keine Ahnung davon!
Bereits als ich das Haus betrat roch den schweren Duft nach Alkohol! Es war ein Hinterhaus – noch nicht ganz zerfallen, wohl aber auf dem besten Weg dazu!
Die Wohnung war im 2. Stock und natürlich kein Klingelschild an der Tür! Aber auch das stellte ich erst wieder auf dem Weg nach unten fest, nachdem ich mir fast die Seele aus dem Leib gebrüllt hatte, um denjenigen zu finden, der mir die Tür unten geöffnet hatte.
So sah er also aus! Etwas heruntergekommen und verschlafen!
Ich sagte ihm mein Sprüchlein auf, dass ich von den Johannitern sei und ihn im Auftrag von Frau Dr. W sofort in die Onkologie zu bringen habe!
Und wenn er nicht freiwillig mitkäme ich ihn über die Schulter werfen solle!
Für wenige Sekunden bekamen seine Augen diesen schelmischen Glanz und er sagte nur: „das ist nicht witzig!“, dann verfiel er wieder der Lethargie!
Mir war, als hätte er schon aufgegeben!
„Muss ich Sachen mitnehmen?“ – keine Ahnung!
„Warum soll ich reinkommen?“ – keine Ahnung!
„Wie und wann komme ich wieder her?“ – keine Ahnung!
Dann suchte er seine Straßenschuhe, mittags hatte er sie wohl zuletzt an, um einzukaufen. Er fand sie nicht! Wahrscheinlich hatte er nur das eine Paar!
„Ich hab noch Essen auf dem Herd!“ – wir müssen los!
Irgendwie fühlte ich mich beschissen! Mein Gott, was weiß ich denn, ob er überhaupt wieder nach Hause kommt!
Er machte das Essen aus, setzte sich seine Dockermütze auf und zog die dicke Daunenjacke an. „In letzter Zeit ist mir immer so kalt!“ Und ging, in Hausschuhen, voran zur Tür hinaus.
„Wirf sie einfach zu!“ – den Schlüssel haben sie?
„Und wenn nicht, gibt es hier im Haus genügend, die ihn haben!“
Schweigend fuhren wir die 10 Minuten bis zum Krankenhaus. Der Pförtner öffnete ungefragt die Schranke und mit jedem Meter, den wir fuhren schien es dunkler zu werden.
Gott, war mir schlecht!
Die Onkologie war im Keller eines Altbaus untergebracht, so zu sagen ein Hintereingang, den kaum einer bemerkte.
Wenn mir bis dahin schon schlecht war, so gab es in diesem Keller noch eine Steigerung!
Ich glaub, ich bin dort dem Tod begegnet!

Montag, November 28, 2005

Audax omnia perpeti

Audax omnia perpeti
Gens humana ruit per ventium nefas!
                                   Horaz


Σε 10 ώρες ήμαστε στη Νέα Υόρκη, πετάμε στο φεγγάρι, είμαστε σε θέση να τεμαχίζουμε το πιο μικρό σωματίδιο που υπάρχει.
Το τεχνολογικό επίπεδο είναι τόσο υψηλό ώστε αρχίσαμε να ξεχνάμε την βάση μας.
Δεν μιλάω για ανθρώπους έχοντες την εντύπωση ότι ο κόσμος έφτασε στην καταστροφή γιατί ξέχασαν το ρόλοι ή το κινητό τους στο σπίτι. Μιλάω για ανθρώπους των βιομηχανικών χώρων που έχουν ξεχάσει ότι το γάλα είναι ένα φυσικό προϊόν και περα απο τις Ε-ουσίες υπάρχει κάτι το άλλο. Κάτι φυσικό.Αυτός ο χρόνος μας έδειξε ότι ο άνθρωπος είναι απλά και μόνο ένα παιδί της γης. Ένα μικρό παιδί που προτιμά να βυθομετρεί τα όρια του και δεν θέλει να μάθει τα μαθήματα που του έδωσε η μητέρα του.
Κάθε χρόνο μας δείχνει και συχνότερα την δύναμη της και εμείς;  Την αγνοούμε!
Όσο νομίζουμε ότι όλα τα προβλήματα λύνονται με τα λεφτά δε θα μπορέσει να αλλάξει ποτέ τίποτε.
Βασικά δε χρειαζόμαστε τρομοκρατία.
Είμαστε εμείς οι ίδιοι τρομοκράτες, «δουλεύοντας» με σκοπό τη δικιά μας την καταστροφή».

Sonntag, November 27, 2005

Fehler

Decke die verborgenen Fehler
Der Leute nicht auf,
denn Du raubst ihnen
die Ehre
und Dir das Vertrauen.

Ungehört

Wenn ein Verständiger
unter einem Haufen ungeschliffener Leute
nicht zu Worte kommen kann,
so wundere Dich nicht darüber,
denn der Ton der Zither
kann bei dem Getöse der Trommel
nicht aufkommen,
und der Geruch der Ambra
wir von dem Gestanke des Knoblauchs überwältigt.