Donnerstag, November 10, 2005

φιλους

Πρέπει να πω αντίο;

Εδώ περίπου και ένα χρόνο μένεις δίπλα σ'έμενα. Πόρτα με– πόρτα.
Και αναγκαστικώς ήμουνα μέρος της ζωής σου.
Ήμουνα εδώ όταν βρήκες την αγάπη σου και μπορούσα να πω, τι έκανες στο σπίτι σου μόνο από τη μουσική που άκουγες.
Πέρασε καιρός μέχρι να εξοικειωθούμε ο ενας στις ιδιορρυθμίες του αλλού.
Βρίσκεται ανάμεσα μας διαφορετικές κουλτούρες κατά βάθος, ακόμα και, μάθαμε την κουλτούρα του αλλού.
Και τώρα σκας!
Ήσουνα εδώ όταν σε χρειάστηκα. Με άκουγες και βοηθούσες με λόγια και έργα. Σήμερα ξέρω ότι είχες δίκιο - μερικές φορές (nicht immer!). Με διπλωματική επιδεξιότητα είχες συμμαχήσει με άλλους φίλους για να με προσηλυτίζεις.
Και τώρα σκας!
Βρήκες την αγάπη και θέλω μόνο το καλό σου.
Τέλος του μήνα θα πας στη Ρώμη και φοβάμαι ότι θα μας ξεχάσεις.
Είσαι μία καλή φίλη και θα μου λείπεις!
Δεν έχει σημασία που είσαι ή που είμαι, όταν με χρειάζεσαι θα σε βοηθάω.
Όταν κάποιος σε τραυματίζει θα τον σκοτώνω.
Φώναξε με και θα σου συμπαραστέκομαι.
Δε θέλω να πω αντίο, οι φίλοι δεν το λένε! Τα λόγια δεν υπάρχουν ανάμεσα τους.
Ο κόσμος έγινε μικρός και η Ρώμη δεν είναι μακριά.
Και τώρα...

Mittwoch, November 09, 2005

Hilfeschrei eines Junggesellen

Hilfe, ich werde schrullig!

Eigentlich bin ich ja noch gar nicht so alt, doch vielleicht lebe ich ja schon zu lange allein.
Mag sein, dass es so eine Art Junggesellensyndrom ist.
Aber von vorn:  
Ich hatte am Wochenende Besuch. Sie arbeitete an meinem Computer an ihrer Magisterarbeit, da ihr Laptop jedes Mal, wenn sie irgendwelche Graphiken einfügen wollte, abkackte.
Eigentlich ist sie ja ganz nett und lieb, sie stört mich ja eigentlich auch nicht und vielleicht war es auch ein ungünstiger Zeitpunkt.
Ich habe am Wochenende mit Wolfgang Fußbodendielung verlegt und war somit die meiste Zeit gar nicht da und als ich dann kam bombardierte sie mich mit Fragen.
Alle betrafen sie ihre Arbeit und waren für sie gewiss wichtig, aber wenn man total geschafft von Arbeit kommt einfach nur nervig! Ich wollte einfach nur schlafen!!!
Es sind die Kleinigkeiten, die mich fertig machen.
Irgendwie sind Dinge, die mir vorher wichtig waren unwichtig geworden oder in den Hintergrund getreten. Es ist nicht wichtig, ob sie einen Birnen-, Apfel- oder Kirschhintern hat, ob sie große, kleine, spitze oder flache Brüste hat. In dieser Hinsicht gibt es keine „Miss Perfect“.
Worüber ich vielmehr erschrocken bin, ist der Umstand, dass es mich störte, dass sie den Geschirrspüler nicht nach System einordnete.
System – wie jetzt!?
Es ist einfach grausam: ich räume den Spüler nach System ein! Gläser und kleine Teller sowie Teetassen oben - Töpfe, große Teller und Besteck, im Besteckkorb (Griff nach oben und nach Sorte getrennt) unten. Und ihr schien das einfach egal zu sein! Sie ignorierte einfach mein vorgegebenes System und packte alles einfach irgendwo hin.
Ich entdeckte mich dabei, wie ich beim ausräumen richtig sauer wurde, dabei bin ich ja eigentlich selbst die Unordnung vor dem Herrn.
Angefangen hat es eigentlich mit meiner Schwester!  
Nach 4 Jahren, die ich mehr oder weniger allein gewohnt habe zog sie bei mir ein und stellte mein eingefahrenes System innerhalb von 5 Minuten auf den Kopf.  Helles wurde mit dunklem zusammen gewaschen, rotes mit weisem und auf meinen Protest, nachdem ich meine ehemals weisen Unterhosen rosa vorfand, hörte ich nur. „ konnte ja keiner Ahnen, dass die rote Bluse abfärbt!“
Ich bin ja auch nur ein blöder Mann, der keine Ahnung vom Wäsche waschen hat!
Als nächstes fand ich Holzbesteck im Geschirrspüler!
Wir sind ja vernünftige Menschen, die miteinander reden. Ich habe also mit ihr gesprochen und ihr erklärt, dass sich die Holzlackierung durch den Spüler auswäscht und dann in der Wasserpumpe wieder absetzt und auf Kurz oder Lang die Maschine zerstört.
Um es kurz zu machen, sie steckt die Holzsachen immer noch in den Spüler! Ist ja nicht ihrer!
Nun zieht meine Schwester bald aus und ich habe mir vorgenommen ordentlich zu werden!
Soll ich das nun wirklich?
Vielleicht werde ich ja noch schrulliger?
Sollte ich mir doch eine Frau zulegen?  (klingt als wollte ich mir einen Hund kaufen)
Die Gefahr liegt wohl darin, dass sollte es noch schlimmer werden, mich dann keine mehr will!    

Montag, November 07, 2005

Hunde & Katze

Ich liebe Hunde!


Vielleicht habe ich es schon einmal erwähnt, meine Schwester hat zwei Katzen: Karli und Muggi! Muggi, ein Weibchen, ist sehr scheu und verkriecht sich ständig. An ihre guten Zeiten erinnert sie eigentlich nur der letzte, ihr verbliebene Zahn.  Aber davon lässt sie sich mal überhaupt nicht abschrecken! Sie zerkaut auch das zäheste Fleisch auf der Felge.
Miauen kann sie eigentlich gar nicht – sie mauzt nur, es sei denn sie hat Hunger – dann faucht sie gleich, sobald sie einen sieht.
Karli ist das glatte Gegenteil!
Er ist stets liebesbedürftig und verschmust. Meist zu Zeiten, wo ich eigentlich schlafen oder einfach mal meine Ruhe haben will!
Seit einem halben Jahr nun schon, wohnen die zwei Katzen mit meiner Schwester bei mir und auf Grund meiner Arbeitszeit hat es sich eingebürgert, dass ich Karli frühs mit auf den Hof nehme und er sich dann unten bemerkbar macht, wann es ihm wieder genehm ist, wieder nach oben geleitet zu werden.
Er hat es geschafft, dass ihn innerhalb weniger Wochen jeder im Haus ins Herz geschlossen hat, doch das ist alles nur Fassade, denn seit meine Schwester mit Maffay auf Tour ist, also seit einer Woche, weiß ich, wie Karli wirklich ist.
Früher konnte er ja seine Liebesattacken an meiner Schwester auslassen, doch nun ist sie nicht da!
Katzenfutter mag er nicht! Ich verfüttere ja nur auf Anweisung! Susi (meine Schwester) hat mir ja einen Monatsvorrat an Katzenfutter dagelassen und ich kann darauf warten, dass der Inhalt der frisch geöffneten Büchse, wenige Minuten nach der Fütterung, breit verstreut in der Wohnung ausgekotzt liegt. Bei Fisch oder frischem Fleisch passiert das nie, sonst hätte ich ja gesagt, dass es aus Protest da meine Schwester nicht da ist sei, doch mit Nichtem! Ihm schmeckt es einfach nicht und man kann es ja mal versuchen, vielleicht ist ja der Alte so Blöd und hol uns was Besseres! Ne, ne Karli Dir werd ich was Husten! Die nächsten Tage gibt es nur Trockenfutter! Und Muggi ist da nicht viel anders!
Da liebe ich mir Mouri, den kleinen Mops meiner Nachbarin! Seit er Stubenrein ist habe ich von ihm keine Andenken unangenehmer Art mehr erhalten!
Dieser kleine Wirbelwind, dem man vermutlich bei der Geburt anstelle eines Herzens eine Durazellbatterie eingepflanzt haben muss, wuselt durch alle Wohnungen und ist einfach nur eine Freude.
Mit seiner Quirligkeit treibt er Alle nach einander zur Verzweiflung, aber wenn er einen dann mit seinen großen treuen Augen anschaut, kann man ihm einfach nichts übel nehmen!
Angst ist ihm völlig fremd, denn es wird erst einmal alles angebellt und wenn das nicht hilft angeknurrt, wobei dieses Knurren eigentlich wohl eher der Kategorie grunzen zuzuordnen ist und einen eher zum Lachen nötigt als Furcht einflößend ist. Was es aber auch nicht sein muss, denn Mouri könnte ja ohnehin keiner Fliege etwas zu leide tun!
Mit Mouri war ich von Anfang an auf Du und Du! Mit Karli wird es wohl noch eine ganze Weile dauern eh ich ihn als meinen Busenkumpel bezeichnen kann.
Irgendwie bin ich glücklich, wenn die Katzen mit meiner Schwester ab Dezember wieder eine eigene Wohnung bevölkern! Dagegen tut es mir richtig Leid, dass Mouri mit seinem Frauchen nach Rom übersiedeln muss! Mein kleiner Freund ist mir richtig ans Herz gewachsen und die Hoffnung, ihn mit ihr bald wieder hier zu haben, dürfte sich wohl als trügerisch herausstellen.
Ich meine, es freut mich durchaus für sein Frauchen, dass sie dort bei „die Römer“ ihr Glück gefunden zu haben glaubt, aber das hilft mir auch nicht viel, denn mein Freund Mouri ist weg und muss nun mit den italienischen Hunden klar kommen, wo wir doch nun hier die ganze Zeit geübt haben, wie man mit deutschen zurande kommt.
Armer Mouri, musst jetzt auch noch italienisch lernen!